Das Buch der keltischen Mythologie

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
ArtNr.: 1918638
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Wer waren die Kelten? Welche Mythen und Schätze haben sie uns hinterlassen? Und warum üben sie noch heute eine solche Faszination auf uns aus? König Artus und die Ritter der Tafelrunde, die weisen Druiden oder die Steine von Stonehenge: Auch nach vielen tausend Jahren ist die keltische Mythologie Gegenstand zahlreicher Studien, Bücher und Filme, lebt keltisches Gedankengut in unseren Kulturen fort. Doch so geheimnisvoll die Welt der Kelten ist, so vielfältig ist sie auch. Das BUCH DER KELTISCHEN MYTHOLOGIE erläutert deshalb nicht nur keltische Begriffe, Überlieferungen und Riten, sondern stellt ebenso Querverbindungen zwischen den einzelnen Strömungen her und lässt die facettenreiche keltische Kultur vor den Augen des Lesers lebendig werden.

Die um aktuelle Forschungsergebnisse, mythologisch bedeutsame Funde im In- und Ausland sowie um einen neuen Abbildungsteil erweiterte Neuauflage des Standardwerks ist mehr als nur ein Nachschlagewerk – nämlich ein spannendes und informatives Lesevergnügen. Mit zahlreichen Fotografien und Landkarten, die dazu einladen, sich auf Reisen durch das keltische Europa zu begeben.

Seit seiner Erstveröffentlichung im Jahre 1992 hat Sylvia & Paul F. Botheroyds „Lexikon der keltischen Mythologie“ Karriere gemacht. Mehrere Zehntausend Exemplare sind im In- und Ausland erschienen, inklusive Übersetzungen in vier europäische Sprachen.
Eine erweiterte, aktualisierte, in Farbe neubebilderte Neuauflage des Buches, erschien jetzt unter dem Titel


Das Buch der keltischen Mythologie
im Oktober 2018 beim Marix Verlag, Wiesbaden, zum Preis von € 24.00.
ISBN 978-3-7374-1104-2
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: marix Verlag, ein Imprint von Verlagshaus Römerweg; Auflage: 1. (1. Oktober 2018)

Keltisches ist ’in’, wie Musik-Festivals, Filme, Serien, auch science fiction plus esoterischer Tingeltangel, keltische Symbole, Figuren, Mythen, Schauplätze und eine nicht mehr leicht überschaubare Reise/Sachbuchliteratur belegen.

Wer sich z. B. von A wie Abnoba (’Muttergöttin, personifiziert den Schwarzwald und kümmert sich um das Gedeihen der Pflanzen- und Tierlebens’), über Aed (’einer der Namen des irischen Sonnenkönigs’) Danu (’Mutter des irischen Göttergeschlechts’), Sheila na Gig (’groteske weibliche Figur, die ihr Geschlecht unzweideutig zur Schau stellt’) bis zu Z wie Zauber und Zeitenberechnung informieren möchte, kann das natürlich online über google abrufen und sich dann mit den Ergebnissen dort zufriedengeben. Eine bessere Alternative, d. h. lesbarer, wissenschaftlich abgedeckter, mit klar angegebenen Quellen, ist aber allemal DAS BUCH DER KELTISCHEN MYTHOLOGIE (marix verlag. www. Verlagshaus-roemerweg.de. 380 S. 24.- Euro. ISBN: 978-3-7374-1104-2) von Sylvia und Paul F. Botheroyd. Nach dem Ersterscheinen vor 30 Jahren ist dies eine grundlegend neugestaltete, um viele Einträge erweiterte Ausgabe (insgesamt über 500 Einträge!).
Die Verfasser haben im wahrsten Sinne vieles ’erfahren’, wie sie im Vorwort berichten: ihr Buch beruht nicht nur auf solider Schreibtischarbeit, sondern Tausende Kilometer haben sie in ihrem VW-Bulli auf dem Kontinent, in Irland, Schottland, Wales und Südengland für ihre Feldforschung, z. B. zu archäologischen Stätten, Ausgrabungen und dergl. zurückgelegt. In ihrer Einführung gibt Sylvia Botheroyd einen kurzen Abriss über Aspekte keltischer Geschichte (“Das Streben nach politischer Einheit war sowohl den Insel- als auch Festlandkelten fremd –nur der einzelne Stamm zählte, dem es freistand, Bündnisse nach Bedarf zu schließen oder zu lösen. Die Kehrseite dieser Unabhänggkeit waren kriegerische Auseinandersetzungen untereinander sowie Instabilität einem geeinigtenFeind gegenüber, wie etwa den Römern.“) Die Kelten hinterließen auch keine schriftlichen Zeugnisse, nur indirekt erfahren wir über sie durch die klassischen Schriftsteller. Und im Blick auf die heutige Zeit erwähnt S. B. auch die enorme Kommerzialisierung an den mit der Mytholgie verbundenen Orten und Objekten, wie z.B. in und um Newgrange.

’Keltische Mythologie’ ist reichhaltig bebildert (200 Fotos/Farbillustrationen), es zeichnet sich durch gute Druckqualität aus. Tafeln/Karten, Verzeichnisse wichtiger Museen, Ausstellungen, Ausgrabungsstätten, eine Zeittafel und ein weiterführendes Literaturverzeichnis im Anhang vervollständigen die Informationen der alphabetischen Einträge. Viele Verweise und Querverbindungen in diesen einzelnen Stichworten animieren dadurch zum Schmökern.

Ein STANDARDNACHSCHLAGEWERK, das im Regal einer jeden an keltischen Dingen interessierten Leserin griffbereit stehen sollte.

Kleines Desiderat: Eine Aussprache-Liste der primär kelto-linguistischen Begriffe, als Beispiel: Aoibheal (Schutzgöttin, Feenkönigin), Dian Cécht (Arzt, Heiler), Lia Fál (Königsstein), geis (Tabu, Verbot), Emain Macha (Erdwerk in Armagh), gae bulga (Cúchulainns Geheimwaffe), Táin Bó Cuailnge (größtes Epos der Inselkelten) … etc.

Hermann Rasche

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