Reiseführer Irland - "der beste, den es gibt" - neu in 2018

9. komplett aktualisierte und überarbeitete Auflage 2018
ArtNr.: 1481001
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In unserer Nimm mich mit auf die Reise betitelten Rezension von Ralph-Raymond Brauns Reiseführer IRLAND (irland journal XXVII, 2-3.16) schrieben wir: “Unter dem Angebot an Reiseführern über Irland, das ja nicht gerade beschränkt zu nennen ist, hat sich Ralph-Raymond Brauns IRLAND (Michael Müller Verlag –individuell reisen) fest etabliert.“ Wir lobten die große Praxistauglichkeit, die klare und benutzerfreundliche Aufteilung, seine aussagekräftigen Fotos und den unterhaltsamen, aber gleichzeitig informativen Stil des Verfassers.



Jetzt ist die “9. komplett überarbeitete und aktualisierte Auflage 2018“ (Eigendarstellung) auf dem Markt. Der Umfang ist gleichgeblieben, der Preis auch, 26,90 € (ISBN 978-3-956544750). Das bewährte Prinzip ist, bis auf leichte Änderungen in der Reihenfolge der Präsentationen, beibehalten: Hintergründe & Infos: von Natur und Umwelt, Mensch und Gesellschaft, Geschichte bis zu Reisepraktischem von A-Z, einschließlich Essen und Trinken, Übernachten und An- und Abreise. Die einzelnen Counties sind übersichtlich arrangiert. Und in der Rubrik Alles im Kasten findet sich zusätzlich viel Wissenswertes und Anekdotisches, vom irischen Regen bis zu den protestantischen Logen in Nord-Irland und zur Geschichte des irischen Leinens.

Stichproben in allen 32 Counties zeigen an, was sich in der Zwischenzeit, z.T. marginal, geändert hat, was hinein- bzw. rausgenommen wurde. Apropos “32“. In der vorigen Auflage war das County Laois völlig unter den Tisch gefallen (Vergessen? Als unbedeutend angesehen??). Das wurde jetzt nachgeholt, mit immerhin fast drei Seiten Informationen und Beschreibungen. Den Löwenanteil hält natürlich und verständlichweise nach wie vor Dublin plus Umgebung mit ca.70 Seiten.

Der sich kontinuierlich und am schnellsten ändernde Bereich sind sicherlich die Gegebenheiten um B&Bs, Restaurants, Cafés, Unterhaltungsangebote, Fährpreise und dergleichen. So erfahren wir durchgängig, welche Restaurants (wohl) nicht mehr ’angesagt’ sind, wie und wo Eintrittspreise erhöht wurden. Willkommen sind immer wieder die Hinweise der DO’s and DONT’s: Nach Slane im County Meath würde man deswegen gern hinfahren, “um sich in diesem komfortablen, leicht plüschig und mit viel Liebe zum Detail eingerichteten B&B von Gastgeberin Nora mit Tee und heißem Apfelkuchen“ begrüßen zu lassen, selbst wenn das Doppelzimmer von £75 Pfund auf £80 aufgeschlagen hat. Roundwood, Co. Wicklow, hat “einen für irische Verhältnisse (!) sehr ansprechenden Camping Platz.“ Enttäuschend kann dagegen der Besuch der hochgepriesenen Mount Usher Gardens (242) für manche Besucher sein wegen “des Verzichts auf Blumen und die Beschränkung auf nur eine Szenerie“. Aber dafür sind die “Preise im Cafe Hans (am Fuße des Rock of Cashel) erträglich“ und der Kaffee und Kuchen offensichtlich mehr als nur ok. Nicht jederman bekannt dürfte sein, dass im Crumlin Road Gaol in Belfast hinter einem Bücherregal der Galgen wartete (als es die Todesstrafe noch gab). Killarney, Ziel- oder zumindest Durchgangsort vieler Besucher, hat ein vielfältiges Übernachtungsangebot. Hier z.B. wurde das Black Sheep Hostel als empfehlenswert neu aufgenommen, das Railway Hostel bleibt diesmal draußen vor, 391. Unter den vielen nützlichen persönlichen Tipps liest man auch gern, dass in John Mulligan’s Pub in der Dubliner Poolbeg St. ein striktes Handyverbot gilt, “um den Charakter der alten Zeit zu wahren.“

Und weshalb nicht mal in Castle Leslie, Glaslough, Co. Monaghan, ein verlängertes Wochenende verbringen (746), in dem schon “Showstars wie Marianne Faithful und natürlich Mick Jagger offenbar eine Vorliebe für irische Schlosshotels hatten.“ Man könnte einen weiteren illustren Gast hinzufügen, der im Eintrag zu Rathlin Island auftaucht, von wo man stets einen Blick auf The Mull of Kintyre hat > Paul McCartney, der im Castle 2002 geheiratet hat, eine gewisse Heather Mills (hat nicht lange gehalten, geschieden 2008).

Knicken kann man völlig schmerzlos – und ich kann das nur bestätigen –z.B. eine Besteigung des O’Brien’s Tower an den Cliffs of Moher. Auch in der Einschätzung gegenüber Orten, Städten, Gegenden hält Braun sich dankenswerterweise nicht zurück: “Befreite man Kinsale vom Autoverkehr, wäre K. das irische Ferienstädtchen par excellence“, 325. Tralee “wird zu einer eher ernüchternden Begegnung …ohne besonderes Flair“,422, und Cookstown, ein “Ort zur Durchreise, der bestenfalls einen Eindruck von der Langeweile irischen Kleinstadtlebens zu vermitteln vermag“ (726), ist ja wirklich bedauernswert. Die beiden Landsitze Lissan House und Springhill House in der Umgebung von Cookstown können einen vielleicht ein wenig versöhnen. In Co. Antrims Ballypatrick Forest Park (Fairhead/Murlough Bay) gibt es in dem “übermäßig erschlossenen Nadelwald wenig zu sehen“(648). Und bei einer Wanderung um den Sheep’s Head warnt der Hinweis, dass der Besitzer seinen Hund nicht immer im Griff hat. Also: Vorsicht geboten!

Trotz der Beteuerung einer ’kompletten’ Überarbeitung sind doch einige Druckfehler übernommen, außerdem sind einige falsche bzw. ungenaue Infos transportiert; bei ca. 800 Seiten kein Beinbruch, aber in der 10. Auflage sollte man dann denen doch Adieu sagen. Das jeweils fehlende ’e’ in ’Bellek Castle’(falsch; richtig: Belleek, 544) und ’Kem Bay’ auf Achill, 546, (richtig: ’Keem’) hat sich in ’Killeary Sheep Farm’ (falsch, richtig: ’Killary’) eingenistet. Im 18.Jh. baute man den Hafen (nicht ’Hafens’) in Cork aus, 644. Hartnäckig halten sich ’integirert’ (statt ’integriert’423) und’cemetry’ (mehrfach). Hinter ’Ballybarck’, 416, verbirgt sich wahrscheinlich ’Ballybrack’. Den Architekten Paul Koralek findet man auf Seite 124 (nicht 123). “Kein Geringer als Heinrich Böll“, 419, erfordert ein kapitales ’G’ (Unter ’Achill und Basis-Info sollte auch das alljährlich Anfag Mai stattfindende Heinrich-Böll-Wochenende erwähnt werden). Grammatisch angreifbar oder unklar sind “mit Texttafeln und Filme (!) …“, 427, und der Bezug “von einem namenlos gebliebenen Baumeister für John Cole, einem (!) Nachfahren des Enniskillener Burgherren“, 736. Und wahrscheinlich ist es besser zu sagen ’last but not least’ (122, 142). Kontrovers ist das sprachliche Geschlecht des Flusses Liffey in Dublin. In Übersetzungen findet man sowohl die Liffey (meistens), aber bisweilen auch der Liffey. ’Südlich de(!) Liffey’ (164) ist allerdings kein akzeptabler Kompromiss. Unter O’C im Index geht einiges durcheinander (O’Casey und O’Connell hinter O’Toole’).

Einige Info-Fehler tauchen wieder auf (404): Im Film Ryans Tochter war Robert Mitchum keineswegs der Liebhaber von Rosy (Sarah Miles), sondern er verkörperte den gutmütigen, aber recht einfallslosen Ehemann Charles Shaughnessy. Ihren Filmliebhaber, einen britischen Offizier, verkörperte der US-Schauspieler Christopher Jones, der übrigens – etwas Hollywood-Klatsch darf sein – in der Realität des Filmsets große persönliche Schwierigkeiten mit Miss Mills hatte. (Im Index unter ’Ryans Tochter’ fehlt jetzt der durchaus hilfreiche Hinweis ’Spielfilm’, Nicht-Cineasten könnten denken: wer ist denn wohl Ryans Tochter?). Tarbert wird immer noch Co. Limerick zugeschlagen. Ob das den Politikern in Kerry recht wäre …? Der Sohn der im späteren Mittelalter in Galway einflussreichen Kaufmannsfamilie Lynch wurde von seinem eigenen Vater hingerichtet, weil der Sohn aus Eifersucht –so die Mär - den Spross einer befreundeten spanischen Famile umgebracht hatte; diesen als ’Matrosen’ zu bezeichnene ist leicht irrführend.

Aus dem alphabetischen Index, der einer Schnellinformation dienen soll, sind Einträge entfernt worden, obwohl sie im Text weiter erscheinen: Automobil Association, Ballanavenooragh Fort, Booley House (Folkensemble) und Boomtown Rats, Shane MacGowan und Julie Feeney (“zum Besten gehörend, was die irische Musikszene derzeit zu bieten hat“, 46); James Butler (Earl of Ormonde, Kilkenny), Lawrence Sterne (Clonmel), Umberto Eco und JFK;; Donegal, Kerry und Knock Airports, Macgillycuddy und Mourne Mountains und Iveragh. ’Hotels/Gasthäuser’ werden nicht mehr gelistet, sind aber unter ’Übernachten’ leicht zu finden. “Dillon Garden“, wo Helen Dillon, “die Päpstin der Home&Garden-Szene“ residierte und auch gerne deutsche Reisegruppen unterhielt, ist getilgt, weil diese Institution leider nicht mehr existiert. Unter Dublin: Croke Park könnte man die Erwähnung Michael Ballacks getrost und ohne wesentlichen Informationsverlust streichen. Hinzugekommen sind brauchbare Einträge: ’Bike Schemes’ unter den Städten (Cork, Dublin, Galway, Limerick). Ein guter Tipp ist die Leap Visitor Card, mit der auch Touristen Geld sparen können. Creeslough mit seiner sehenswerten modernen St Michael’s Church wird jetzt aufgeführt, Derrigimlagh Bog, Co. Galway, wird auf den neuesten Stand gebracht, allerdings wird die Ausstellung dazu im Clifden Station House unterschlagen. Abbeyleix, Donaghmore, Mountmellick, Emo Court, Heyward Gardens, Rock of Dunamase erscheinen, weil es jetzt einen Eintrag für Co. Laois gibt. Newbridge wird im Index erwähnt, aber im Text dann keine Informationen. Hillsborough dagegen erhält einen eigenen Eintrag.. Dem Trend der Zeit folgend wurden einige neue Distillerien (Pearse Lyons Distillery, Dublin, z.B.) aufgenommen. Kilbeggan, Sitz der traditionsreichen Locke’s Distillery, wird aufgewertet (“Für mich die aufschlussreichste unter den inzwischen ja zahlreichen Whiskey-Führungen“, 769). Neue Einträge gibt es in Co. Westmeath für den Clara Bog und den Dún na Sí Heritage Park. Nach Tullamore (liegt aber in Co. Offaly und nicht in West-Meath, 769!), einer ehemaligen Whiskey-Hochburg, ist der ’Tullamore Dew’ benannt, “der meistgekaufte Whiskey in Deutschland und die zweitgrößte Irish-Whiskey-Marke der Welt“. Hätten Sie’s gewusst? In der Umgebung Mullingars erfreut sich der Old Rail Way großer Beliebtheit, ihm ist ein informativer Absatz gewidmet. Familienfreundliche Radwege, bisweilen auf ehemaligen Bahntrassen angelegt, sind der große Renner bei Einheimischen und Besuchern; andere Erfolgsgeschichten sind der Great Western Greenway zwischen Westport und Achill Island, 540, und der kürzlich eröffnete Waterford-Dungarvon Greenway.

Die Auswahl unter ’Irischer Literatur’ ist durchaus angemessen; man könnte natürlich länger diskutieren, ob etwa Anne Enright, Roddy Doyle, Flann O’Brien, Colm Tóibín, Sebastan Barry usw. (liegen alle in deutscher Übersetzung vor) aufgenommen werden soll(t)en.

Der Geschichtsüberblick endet 2017 mit dem verstörenden Eintrag: “In der Jauchegrube eines Mutter-Kind-Heimes der katholischen Kirche wurden Hunderte entsorgter Kinderleichen entdeckt.“. Da hätte ruhig ein Hinweis auf die Stadt Tuam, Co Galway, gebracht werden können.

In der nächsten, revidierten Ausgabe könnte dann unter dem Eintrag “Knock, Co. Mayo“ stehen, dass nach Papst Johannes Paul II, der 1973 diesen Wallfahrtsort besuchte, vor Kurzem schon wieder einer seiner Nachfolger, Franziskus, hier war. ’Welch ein Glückstreffer für die regionale Tourismusindustrie’ kann man da nur sagen! Und unter ’Brexit’, mit seinen jetzt noch nicht endgültig absehbaren Folgen, wird sicherlich ein weiteres Stichwort im Index der 10. Auflage zu finden sein.

Wir wiederholen: Trotz (oder gerade wegen vermeintlicher Trip-Advisor und sonstiger Konkurrenz): Nicht nur die Leser und Leserinnen des irland journals (die sowieso bestens informiert sind), sondern alle Irland-Fans können sich diesem kompetenten Reiseführer anvertrauen: einen anderen braucht man eigentlich nicht.“

Hermann Rasche, Galway, Freiburg, Vechta


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Das folgende hatten wir vor ca. 2 Jahren zu diesem Reiseführer zusammengestellt:



Ist die »grüne Insel« wirk­lich ein Patch­work un­ver­dor­be­ner Land­schaf­ten? Hat jedes Dorf einen Pub? Was blieb von den Kel­ten? Die­sen und an­de­ren Fra­gen ist unser Autor nach­ge­gan­gen. Dabei ist ein Buch ent­stan­den, das dem Leser er­mög­licht, die guten Er­fah­run­gen tei­len zu kön­nen und die schlech­ten nicht selbst zu ma­chen.

So stehts - relativ belanglos - auf der Webseite des Verlages.
Wir haben an zwei Stellen dieses geschrieben:

"Es ist möglicherweise der beste Reiseführer für Irland" (Jahrbuch Irland 2015/2016, gelbe Seiten, S. 2)

"Er [ge­meint ist der Rei­se­füh­rer "Ir­land«; Anm. d. Red.] lässt keine Re­gi­on aus und be­sticht durch zu­sätz­li­che Kas­ten-In­for­ma­ti­ons­tex­te, die die Kom­pe­tenz des Au­tors Ralph-Ray­mond Braun be­le­gen – auf allen Ge­bie­ten: Kul­tur, Ge­schich­te, Wirt­schaft, Po­li­tik, Sport – kein Thema wird aus­ge­las­sen. Und auch mit kri­ti­schen Be­mer­kun­gen wird nicht ge­spart. 874 g, die sich auch für den Flie­ger loh­nen." (ir­land jour­nal)

Eine 7-seitige Rezension dieses ungewöhnlichen Reiseführerwerks findet Ihr hier.

Das alles gilt für:

804 Seiten und 8. komplett aktualisierte und überarbeitete Auflage 2015

Ralph Raymond Braun

Portrait Ralph Raymond Braun
Jahr­gang 1953, ge­bo­ren in Of­fen­bach. Stu­dier­te Po­li­tik, Ge­schich­te und Deutsch in Kon­stanz. Statt der da­mals üb­li­chen VW-Bus-Welt­rei­sen fuhr er mit einem Opel Ka­dett Coupé von Kon­stanz nach Kabul und wie­der zu­rück. Nach der Leh­rer­aus­bil­dung stel­len­los, ar­bei­te­te er als Stu­di­en­rei­se­lei­ter. Ein Vor­trag zur ar­me­ni­schen Ge­schich­te brach­te ihm 7 Mo­na­te Haft in der Ost­tür­kei – erst die In­ter­ven­ti­on von Hans-Dietrich Gen­scher be­en­de­te die­ses un­frei­wil­li­ge Stu­di­um tür­ki­scher Kul­tur und Spra­che. Statt le­bens­ge­fähr­li­che Reden zu schwin­gen, schreibt Braun seit­her lie­ber Rei­se­bü­cher. Er lebt am Bo­den­see.


Reiseführer Irland -Ralph Raymond Braun - Pressestimmen

»Von Bo­ta­nik über Ge­schich­te, Li­te­ra­tur und Küche bis zu de­tail­lier­ten Ort- und Land­schafts­be­schrei­bun­gen: durch­aus ein Stan­dard­werk.« Me­ri­an

»Er [ge­meint ist der Rei­se­füh­rer "Ir­land«; Anm. d. Red.] lässt keine Re­gi­on aus und be­sticht durch zu­sätz­li­che Kas­ten-In­for­ma­ti­ons­tex­te, die die Kom­pe­tenz des Au­tors Ralph-Ray­mond Braun be­le­gen – auf allen Ge­bie­ten: Kul­tur, Ge­schich­te, Wirt­schaft, Po­li­tik, Sport – kein Thema wird aus­ge­las­sen. Und auch mit kri­ti­schen Be­mer­kun­gen wird nicht ge­spart. 874 g, die sich auch für den Flie­ger loh­nen."
ir­land jour­nal, Chris­ti­an Lud­wig

»Hier schreibt kein Schön­red­ner, der ›sein‹ Land über den grü­nen Klee und über Ge­bühr lobt, son­dern je­mand, der sich zei­gen lässt, was hin­ter den ach so schön bun­ten Haus­tü­ren an Miss­stän­den lun­gert. […] 13 Ir­land-Rei­se­füh­rer ste­hen hin­ter mir im Regal (und viel­leicht flie­gen an­dern­orts noch wel­che herum), aber der­art voll­ge­packt mit Tipps, Vor­schlä­gen, Kar­ten und Fotos ist kei­nes.« Schlen­de­rer – ein Blog, Karl-Georg Mül­ler
»Wer mit Bü­chern aus dem Micha­el Mül­ler-Ver­lag reist, will sich we­ni­ger füh­ren als in­spi­rie­ren las­sen. Die Lek­tü­re will aber nicht nur un­ter­hal­ten, mit Brauns Büch­lein in der Hand kann der Ir­land-An­fän­ger sich man­ches Un­ge­mach er­spa­ren.« ir­land-rund­rei­se.de

»Mit Hilfe des Ir­land-Rei­se­füh­rers aus dem Micha­el Mül­ler Ver­lag von Ralph-Ray­mond Braun las­sen sich spie­lend wei­te­re Grün­de für eine Tour in den Nord­wes­ten Eu­ro­pas ent­de­cken. Der Autor ist His­to­ri­ker, Rei­se­jour­na­list und seit 20 Jah­ren Ir­land-Ken­ner. Mit viel Liebe zum De­tail stellt R. R. Braun die grüne Insel auf 736 Sei­ten vor [in­zwi­schen sind es sogar 804 Sei­ten; Anm. d. Red.] und glänzt mit reich­lich Hin­ter­grund- und In­si­der­wis­sen. Über­sicht­lich nach Coun­tys ge­ord­net, her­vor­ra­gend re­cher­chiert und mit vie­len Fotos und De­tail­kar­ten ver­se­hen, er­weist sich die­ser Füh­rer als an­ge­neh­mer Rei­se­be­glei­ter. […] Fazit: Der aus­führ­li­che Rei­se­füh­rer bie­tet viel In­si­der­wis­sen und ist für den Trip auf die Insel ein idea­ler Be­glei­ter.« Me­ga­phon, Mar­kus Gol­letz

»Ohne Ein­schrän­kung emp­feh­lens­wert ist das Ir­land-Rei­se­hand­buch aus dem Micha­el Mül­ler Ver­lag. Die Be­schrei­bun­gen von Land­schaf­ten und Re­gio­nen sind aus­führ­lich-in­for­ma­tiv, in den Städ­te- und Ort­spor­träts fin­den sich neben den un­um­gäng­li­chen Fak­ten viele Hi­stör­chen, Er­eig­nis­se und lo­kal­ty­pi­sche In­for­ma­tio­nen wie­der. Wer gerne mit ge­ziel­ten Tipps für Über­nach­tung, Essen und Abend­un­ter­hal­tung im Tan­kruck­sack auf die Reise gehen möch­te, fin­det in die­sem Band eine Fülle ent­spre­chend kom­men­tier­ter Hin­wei­se.« Ma­ga­zin Tou­ren­fah­rer

»Aus­führ­li­cher, viel­sei­ti­ger Füh­rer durch Ir­land, mit zahl­rei­chen prak­ti­schen Hin­wei­sen.« Buch­pro­fi­le/Me­di­en­pro­fi­le

»In­for­ma­ti­ver und hand­li­cher Klas­si­ker.« Mit­tel­baye­ri­sche Zei­tung

»Aus­führ­lich, 860 Sei­ten stark, davon 150 Sei­ten über Nord­ir­land, ak­tu­ell, mit her­aus­nehm­ba­rer Karte.« Geo Sai­son

»Es ist ein zu­gleich un­ter­halt­sa­mes wie in­for­ma­ti­ves Buch ent­stan­den, das dem Leser er­mög­licht, die guten Er­fah­run­gen zu tei­len und die schlech­ten nicht selbst zu ma­chen. Nach einem ein­lei­ten­den Teil über Land und Leute fol­gen prak­ti­sche Tipps von A (wie An­rei­se) bis Z (wie Zoll) und schließ­lich ein aus­führ­li­cher Rei­se­teil zu allen Re­gio­nen der Insel.« auf­kurs-rei­sen.com

»Den um­fang­reichs­ten Rei­se­füh­rer über Ir­land hat […] Ralph-Ray­mond Braun re­cher­chiert. Mit tol­len Tipps, zahl­rei­chen Rou­ten­vor­schlä­gen und vie­len Kar­ten und Bil­dern.« aben­teu­er und rei­sen

»Der Autor und Ken­ner der Insel be­schreibt nicht nur sehr de­tail­liert die ein­zel­nen Re­gio­nen, son­dern prä­sen­tiert einen le­ben­di­gen Blick auf die Insel. Gut re­cher­chier­te Tipps vom Es­sen­ge­hen bis zu Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten er­gän­zen die kurz­wei­lig zu le­sen­den Be­schrei­bun­gen von Land und Leute. Und die prak­ti­sche Falt­kar­te ist immer eine gute Hilfe.« Frän­ki­sche Nach­rich­ten, Diana Seu­fert

»So wie man es von MMV-Bü­chern ge­wohnt ist, gibt es um­fas­sen­de Tipps zum Über­nach­ten, Essen, Aus­ge­hen […] und eine her­aus­nehm­ba­re Karte.« Der Wan­de­rer, Wal­ter Ziehlin­ger

»Die­ses Rei­se­hand­buch reiht sich per­fekt in das Sor­ti­ment des Micha­el Mül­ler Ver­la­ges ein. Ein Buch, wel­ches nicht nur beim Lesen Spaß macht, son­dern auch zum Rei­sen ani­miert.« FRAKTUR – Das Ma­ga­zin, Andre­as Wal­de­ra
»Auf 888 Sei­ten mit rund 350 Ab­bil­dun­gen und 65 Über­sichts­kar­ten und Plä­nen ist der Rei­se­füh­rer so­wohl in der Vor­be­rei­tung einer Reise als auch vor Ort ein wert­vol­les Werk­zeug. Natur, Wan­dern, Städ­te ent­de­cken? All das ist mit Hilfe des Rei­se­füh­rers mög­lich, der nicht nur auf Kul­tur und Ge­schich­te des Lan­des ein­geht, son­dern auch um­fas­sen­de Tipps zum Über­nach­ten, Essen und Aus­ge­hen bie­tet.« The­ra­pie – Das Li­fe­sty­le­ma­ga­zin, Chris­ti­an Kolb

»Ein guter Rei­se­be­glei­ter ist im Micha­el Mül­ler Ver­lag er­schie­nen. Auf be­acht­li­chen 760 Sei­ten [in­zwi­schen sind es sogar 804 Sei­ten; Anm. d. Red.] in­for­miert der Rei­se­füh­rer um­fang­reich und kom­pe­tent.« Hobby heute, Joa­chim Kal­kow­sky

»Gerne hätte ich noch viel mehr Infos aus dem für Rei­sen­de un­ab­kömm­li­chen Rei­se­füh­rer des Micha­el Mül­ler Ver­la­ges ›Ir­land‹ von Ralph Ray­mond Braun ge­bracht, aber für all die in­ter­es­san­ten Rei­se­tipps aus die­sem aus­führ­li­chen Füh­rer bleibt mir keine Zeit. Bes­ser ihr kauft Euch den Ir­land­rei­se­füh­rer und be­sucht un­se­re tap­fe­ren Iren selbst.« Radio Free­quenns, Sil­via Ma­ritsch-Rager

»Zahl­rei­che Tipps des Au­to­ren ver­lei­hen dem Buch eine per­sön­li­che Note.« ekz.bi­blio­theks­ser­vice zur 8. Auf­la­ge

»Dies ist die um 130 Sei­ten stark er­wei­ter­te und ak­tua­li­sier­te Auf­la­ge. Die Ent­span­nungs­ten­den­zen rund um Nord-Ir­land füh­ren zu ver­än­der­ten all­ge­mei­nen Hin­wei­sen und das Coun­ty Kerry wird aus­führ­li­cher be­schrie­ben. Sehr emp­foh­len.« ekz.bi­blio­theks­ser­vice

»Auch das Reise-Hand­buch Ir­land aus der Feder des glei­chen Au­tors [ge­meint ist Ralph-Ray­mond Braun; Anm. d. Red.] ist jeden Cent wert. Voll­ge­packt mit Tipps und Adres­sen, die bis in den letz­ten Win­kel der Insel zu­ver­läs­sig zu den Se­hens­wür­dig­kei­ten, Food-Tem­peln und Trän­ken mit uri­gem Am­bi­en­te füh­ren.« Pres­se­bü­ro Berg­hoff

»[F]ür die um­fas­sen­de Ori­en­tie­rung ist das Rei­se­hand­buch Ir­land vom Micha­el Mül­ler Ver­lag […] sehr hilf­reich.« http://blog.lieb­ha­ber­rei­sen.de, Karl-Heinz Hänel


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Portrait Ralph Raymond Braun
Meine Be­kannt­schaft mit Ir­land ver­dan­ke ich auch ein biss­chen der IRA. Da­mals, in den 1990ern, woll­te ich ein Rei­se­buch über ein Land schrei­ben, in dem selbst Bom­ben­ter­ror die Ur­lau­ber nicht davon ab­hielt, hin­zu­fah­ren. Die »Trou­bles«, wie die Iren es nen­nen, sind in­zwi­schen eben­so Ge­schich­te wie die in­ner­iri­schen Grenz­be­fes­ti­gun­gen.
Den Auf­stieg der Insel von Eu­ro­pas Ar­men­haus zum Wirt­schafts­wun­der­land fand ich dann eben­so span­nend zu be­ob­ach­ten wie spä­ter die Bauch­lan­dung des »kel­ti­schen Ti­gers«. Heute, nach Fi­nanz­kri­se und ge­platz­ter Im­mo­bi­li­en­bla­se, er­fin­det sich Ir­land ge­ra­de neu. Und wo an­ders als am Tre­sen eines Pubs ließe sich die­ser Pro­zess bes­ser ver­fol­gen? Ge­blie­ben ist neben ge­sprä­chi­gen und hu­mor­vol­len Men­schen auch eine in wei­ten Tei­len noch immer herr­li­che Land­schaft zwi­schen Was­ser und Him­mel. Am liebs­ten er­kun­de ich sie zu Fuß, ent­de­cke dabei immer wie­der Neues und er­le­be man­che Über­ra­schung – be­son­ders ab­seits be­kann­ter und aus­ge­tre­te­ner Pfade. Auch mit dem Wet­ter habe ich in­zwi­schen Frie­den ge­schlos­sen und klei­de mich auf mei­nen Re­cher­cher­ei­sen im Zwie­bel­look. Die Zwangs­pau­sen, wenn wie­der ein­mal eine Wol­ken­bank dem ge­plan­ten Foto Licht und Schat­ten nimmt, nutze ich zur Me­di­ta­ti­on und be­trach­te die Land­schaft ohne Linse. Meine liebs­te Rei­se­zeit für die grüne Insel ist oh­ne­hin der Juni. Da währt das Ta­ges­licht bis kurz vor Mit­ter­nacht.


Wer kennt sie nicht? Die Frage, wo zum Teufel liegt noch mal.... (oder: Wo finde ich denn...)
Da liest man sich in einem Reiseführer ganz interessante Dinge, ist in einer Region, die man noch weniger kennt - und da wäre ein Kartenausschnitt oder überhaupt eine gute Karte hilfreich, nicht nur die doppelseitig abgedruckte schwarz-weiße Version einer Kartenidee...
Dafür ist der Michael Müller Verlag zu loben: nicht nur, daß eine gute Übersichtskarte beigegeben wird (sie könnte aktueller sein) - immerhin im Maßstab 1: 750.000. Sondern daß den ganzen Reiseführer ein Kartenwerk duchrzieht, das am Ende sogar zusätzlich noch downgeloadet werden kann.


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