· Landkarten, Detailkarten, Stadtpläne ...
Bereits 1791 wurde die Behörde gegründet, die heute als Ordnance Survey Ireland (kurz OSI) bekannt ist. Ihr Auftrag: Eine topographisch genaue Karte ganz Britanniens im Massstab 1:63.000 zu erstellen. 1824 folgte der irische Zweig. Sein Auftrag: Irland ebenso wissenschaftlich zu vermessen, aber mit dem Ziel, eine Besteuerungsgrundlage auf Basis von Landbesitz zu schaffen. Der Massstab war daher 1:10.560. Die ungeraden Massstäbe ergaben sich aus der Verwendung des Meilen- und Inchsystems ...
Seit 1833 produziert OSI genaueste Karten der Insel, die schnell zum wesentlichen Planungsinstrument wurden. Im 19. Jahrhundert nutzten sie etwa Eisenbahngesellschaften zur Planung ihrer Strecken.
Heute nutzt man die OSI-Karten mehr zur Planung von Strecken, die man im Urlaub zurücklegen möchte. Der Gesamtstrassenatlas von Irland gehört in das Reisegepäck eines jeden Autotouristen. Die Miniaturkarten, die ganz Irland auf einem Blatt zeigen, sind wirklich nicht zur genauen Orientierung tauglich!
Für den Wanderer und "Forscher", der sich auch abseits der breitgetretenen Wege bewegen will, sind die Detailkarten unverzichtbar. Sie zeigen nicht nur jeden Pfad, Flusslauf und Hügel genau an, auf ihnen findet man auch all die archäologischen Monumente und "Geheimtipps", die nicht im Reiseführer stehen.
Man sollte jedoch etwas das "Kartenlesen" beherrschen, bevor man sich quer über Hochmoore zu einer einsamen Klippe aufmacht!
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